In der diesjährigen Vortragsreihe zu den 10 Maulbronner Köpfen fand mit dem Abendspaziergang am 13. August 2026 eine direkte Begegnung mit den 10 Skulpturen und ihren Viten statt. Trotz sommerlichem Hitzehoch fanden sich um die 30 Spaziergänger zu einer heiteren und nachdenklichen Runde entlang der Kunstwerke ein. Peter Krüger verstand es dabei jeden einzelnen Kopf zum Leben zu erwecken und ihm die Verbindung zu Maulbronn und die Bedeutung für gestern und heute näher zu bringen. Jeder Ex-Maulbronner erhielt dabei auch ein für ihn typisches Symbol. Klar gehörte das Holzrad samt der darunter liegenden Playmobilfigur zu Hermann Hesse. Der Hexenbesen stand für Johannes Kepler, dessen Mutter sich viele Jahre der erbarmungslosen Anklage der Hexerei stellen musste, und der im Zeitenumbruch, hin zum heliozentrischen Weltbild, sein Leben der Mathematik und der Astronomie gewidmet hat.

Peter Krüger zeigt auf einem Globus die Weltumseglung von Ferdinand
von Hochstetter mit der Fregatte „Novara“ im Jahr 1857
Uta Süße-Krause erläuterte zu Beginn den Entstehungsprozess der 10 Maulbronner Köpfe und ging auf die Schwierigkeiten bei der Standortwahl ein. Auch Dr. Hatto Zeidler, der ausführende Künstler der Köpfe, war bei dieser besonderen Begehung zugegen. Frank Händle, einer der Hauptsponsoren und Ideengeber des Projektes, stellte den Zusammenhang zum 1987 erschienenen und von Hansjörg Ziegler herausgegebenen Buch “Maulbronner Köpfe“ her. Zwei Trinkpausen sorgten dann auch für einen regen Austausch unter den Spaziergängern, die auch die eine oder andere Anekdote gerne mit nach Hause nahmen.

Dr. Hatto Zeidler als Erschaffer der Figurengruppe und Frank Händle
bei der Einführung zu den 10 Maulbronner Köpfen


