Ausstellung „DÂ GUCK NÂ!“

Fotos und Gemälde aus der (Gesamt-)Maulbronner Vergangenheit

Das Motto des diesjährigen Schafhoffestes lebt noch bis Sonntag, 4. Oktober 2026 weiter in der kleinen, aber feinen Ausstellung im „Museum auf dem Schafhof“ mit Fotos und Postkarten aus dem „alten Maulbronn“ und mit einigen Gemälden aus Maulbronn, Schmie und Zaisersweiher.
Gucket nâ! – Im Rahmen der beiden Museums-Öffnungstage am kommenden Sonntag, 27.9. und am Sonntag, 4.10.2026.

David Friedrich Weinland – Was wir wissen können

Am Montag, 5. Oktober 2026, 19.30 Uhr im „Museum auf dem Schafhof“ referiert Dr. Reto Krüger über den Seminaristen David Friedrich Weinland, Autor des Steinzeit-Abenteuerromans „Rulaman“ und Naturforscher in weiten Teilen Amerikas.

Die GHV-Vortragsreihe zu den „Maulbronner Köpfen“ findet hiermit ihren Abschluss. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos.

Alt-Maulbronner Laternenumzug 2026

Der Herbst ist da! – Und deshalb wird´s Zeit, die Laternen wieder klarzumachen (oder gar neue zu basteln?!) und in Gemeinschaft spazieren zu gehen:
Der GHV lädt alle Kinder, Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel … aus Schmie, Zaisersweiher und aus der „Klosterstadt“ herzlich ein zum „Alt-Maulbronner Laternenumzug“ am Freitag, 23. Oktober 2026 Start um 18.30 Uhr im Klosterhof (vor dem Rathaus).

Wie immer angeführt vom „Maulbronner Nachtwächter“ und musikalisch begleitet vom Schülerorchester der Stadtkapelle Maulbronn zieht ein wahres Lichtermeer durch das „alte Maulbronn“ – vom Klosterhof auf den Schafhof über die (trotz Lkw-Umleitung!) gesperrte Stuttgarter Straße. Natürlich werden gemeinsam Laternen-Lieder gesungen und zum Abschluss gibt es für jedes Kind ein „Rosinenbrötchen“ (oder eins ohne „Zibebâ“, wer die nicht mag) vor dem Museum auf dem Schafhof. Dort sind dann auch alle willkommen zum gemütlichen Beisammenstehen bei Glühwein, Punsch und Wurst im Wecken – und viel Zeit zum Miteinander-Schwätzen.

Akkordeon-Konzert in der Stadthalle

„Weltenbummler“

So lautet das Motto beim GHV-Konzert am 6. November. – Mitten im Herbst, aber wer träumt denn nicht schon wieder von Urlaub, Sonne und fremden Kulturen?!

Das 1. Orchester des Harmonikarings 1953 Berghausen beteiligt sich seit rund zwanzig Jahren international an Wettbewerben der Höchststufe. 2019 gewann es den Waldbronner Musikpreis; 2023 den internationalen Wettbewerb in Prag mit Tageshöchstpunktzahl. 2025 erreichte das Berghausener Orchester beim internationalen Wettbewerb in Innsbruck – sozusagen dem „Mekka der europäischen Akkordeon-Musik“ – das Höchstprädikat „hervorragend“ – Belege für die exzellenten musikalischen Darbietungen des Akkordeonorchesters Berghausen, das seit 2004 unter dem Dirigat des studierten Akkordeonisten und Dirigenten Ralf Schwarzien steht.

Auf dem Programm stehen am 6. November 2026 in der Maulbronner Stadthalle Musikwerke aus vielen Reisezielen der Welt. Eine Auswahl: Mit Alberto Ginasteras „Estancia“ geht es virtuos nach Argentinien; Julius Fuciks „Marinarella-Ouverture“ lässt uns gemächlich auf der Strandpromenade schlendern. Amerikanische Folksongs hat Hans Rauch sehr humoristisch in der „American Fantasy“ verarbeitet. Weitere Werke entführen in die Alpen, nach Skandinavien oder an den Amazonas. Kurzum: Der Globus wird in diesem reiselustigen Konzert einige Male umrundet!

Der Flyer für die Veranstaltung. Das Hintergrundbild ist vertikal Drei Geteilt. Im oberen Bild sieht man den blauen Himmel von unten durch die grünen Blätter mehrerer Bäume. In der Mitte sieht man ein Akkordeonorchester auf der Bühne. Im Unteren Bild ist in der Linken Hälfte ein Akoordeon abgbildet. Rechts steht der Text zur Veranstaltung

Der Geschichts- und Heimatverein lädt alle Musikfreunde herzlich ein auf
Freitag, 6.11.2026 in die Stadthalle Maulbronn.
Konzertbeginn: 19 Uhr / Einlass ab 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei; Spenden sind erwünscht. Für „Konzert-Bewirtung“ wird gesorgt sein.

Kloster Advent mit dem Maulbronner Nachtwächter

Am Freitagabend vor dem 3. Advent, 11. Dezember 2026, 18 Uhr lädt der „Maulbronner Nachtwächter“ zum dritten Mal ein zu einem Bummel durch das Kloster-Areal mit Geschichten, Gedichten und Liedern aus der Advents- und Vorweihnachtszeit. Zum Abschluss trifft man sich im „Museum auf dem Schafhof“ zu Glühwein, Punsch und Lebkuchen.

Rückblick Schafhoffest 2026

Am vergangenen Sonntag war wieder Schafhoffest.

Es ist toll, wie da die „Klosterstädter“ aus Maulbronn, Schmie und Zaisersweiher strömen – und vom Klosterhof kommen noch viele weitere hinzu, sehr oft mit „Premieren-Erfahrung“, was das „Museum auf dem Schafhof“, die Kunstsammlung Heinrich und insgesamt das schöne Ambiente des „Dörfleins“ auf dem Schafhof betrifft.

An die 1.000 Gäste folgten der Einladung des GHV, ließen sich trotz leicht unbeständigen Wetters zum Schwätzle nieder und sich verwöhnen vom tollen Essen, das unser „Team Schempf-Reutter“ zauberte. Ansturm auch auf das Kuchen-Buffet: Dank zahl- und hilfreicher Spender(innen!) fanden 43 Kuchen bzw. Torten reißenden Absatz.

Nicht zuletzt aber lag „Dâ guck nâ!“, das Motto des diesjährigen Festes, im Interesse der Besucher: Eine federführend von Peter Krüger zusammengestellte Ausstellung von Maulbronn-Fotos aus vergangenen Tagen, einigen Gemälden mit Motiven aus Maulbronn, Schmie und Zaisersweiher und nicht zuletzt tolle Postkarten-Ansichten aus der großartigen Sammlung von Wolfgang Haalboom machte „Nâguckâ“ zum großen Vergnügen für alle, die sich mit Heimatgeschichte befassen – oder einfach nur mal sehen wollten/konnten, dass früher Feld, Wiese oder Weinberg war, wo jetzt ihr Zuhause steht.

Der großen Nachfrage wegen wird diese Präsentation noch bis Sonntag, 4. Oktober 2026 im Museum zu bestaunen sein.

„Dâ guck nâ!“ auch beim Zuschauen und/oder Mitmachen:
Korbmacher Helmut Körner und Sensendengler Klaus Rupp präsentierten ihr Handwerk; der Maler Hans-Martin Sonntag zeigte seine Kunst. Rund 25 Kinder beteiligten sich am Abschluss des diesjährigen Maulbronner Kinderferienprogramms mit dem Gestalten von Modellhäuschen und dem wilden Suchen nach markanten Schafhof-Ecken.

Selbst der „Maulbronner Nachtwächter“, der das Fest trotz einsetzenden Regens traditionell abschloss, nahm das Motto „Dâ guck nâ!“ in launigen Reimen aufs Korn.

 

Eine runde Sache also – das Maulbronner Schafhof-Fest.
„Auf geht´s zur nächsten Runde“ am 12. September 2027!

Fest auf dem Schafhof 2026

Dâ guck nâ!

Am Sonntag, 13. September 2026 ist wieder (und bereits zum 23. Mal!) Schafhoffest!

Von 11.30 bis 19 Uhr wird vor dem und im Museum auf dem Schafhof zusammengehockt, gegessen, getrunken, gschwätzt…
Wieder im Programm verschiedene Handwerkervorführungen und der Museumsflohmarkt.

Motto des Schafhoffestes 2026: „Dâ guck nâ!“

„Nâguckâ“, also Sich-Ansehen kann und soll man sich Luftbilder aus der Zeit, als Maulbronn und seine Stadtteile noch deutlich überschaubarer waren und sich Fuchs und Hase noch gute Nacht sagten, wo heute jede Menge Wohnhäuser und Gewerbebetriebe stehen. Außerdem werden einige historische Aufnahmen aus dem bürgerlichen Maulbronn gezeigt, die nicht in erster Linie das Kloster, sondern eher alltägliche Situationen abbilden. Auch Landschaftsmotive rund um die „Klosterstadt“ fordern auf: „Dâ guck nâ!“

Sehr dankbar ist der GHV Wolfgang Haalboom – für dessen Leidenschaft, historische Postkarten zu sammeln, und für seine Bereitschaft, solche mit Bezug zu Maulbronn in die kleine „Dâ-guck-nâ“-Schau einzubringen.

Erstmals wird der GHV seinen Beitrag zum Maulbronner Kinderferienprogramm im Rahmen des Schafhoffestes leisten. Passend zu Thema „Stadtbild“ geht es diesmal um das Gestalten von Häuseransichten mit Holz und Pappe. – Liebe Kinder, liebe Eltern: Bitte übers städtische Gesamt-Programm anmelden!

Um 19 Uhr schließt dann traditionsgemäß der „Maulbronner Nachtwächter“ das Schafhoffest mit Gereimtem und Gesungenem.

Der Flyer für die Veranstaltung. In der Mitte befindet sich der Text der Text mit den Informationen die so auch in diesem Beitrag stehen. Oben ist ein schwarz Weiß Bild. Im Hintergrund sieht mein mittelalterliches Tor, es handelt sich dabei um das Tor des Maulbronner Klosters. Links und rechts des Tores befinden sich Häuser die zur Außenmauer des Klosterhofes gehören. Halb Links vor dem Tor steht ein Auto ca. aus den 1920er Jahren. Unten im Flyer ist ein modernes farbiges Foto. Es ist das gleiche Motiv mit der gleichen Blickrichtung. Das Auto ist jetz ein weißer Fiat 500 ca. aus den 2020er Jahren


Hier gibt es den Rückblick sowie einige Impressionen vom Schafhoffest 2026: Rückblick Schafhoffest 2026

Vortrag über Karl Friedrich Reinhard

Nach dem „Abendspaziergang“ im August setzt der GHV seine Vortragsreihe zu den zehn „Maulbronnern auf Zeit“ (also berühmt gewordenen Männern mit Klosterschul-Bezug), deren Büsten auf dem Schafhof stehen, fort:
Am Montag, 21. September 2026, 19.30 Uhr ist das „Museum auf dem Schafhof“ Treffpunkt für alle, die etwas über Karl Friedrich Reinhard erfahren möchten unter der Überschrift: „Dichter, Außenminister und Brieffreund Goethes“.


Andreas Felchle referiert über den in Schorndorf geborenen Maulbronner Klosterschüler von 1776 bis 1778 , der Literat war mit Beziehungen zu Schiller und Goethe, aber historisch wohl bedeutsamer zum „schwäbischen Franzosen“ wurde als Diplomat in Diensten der Revolution, Napoleon Bonapartes, beide(s) überlebte (!) und unter Ludwig XVIII. bis zum „Pair de France“ aufstieg.

Abendspaziergang vor dem Schafhofmuseum entlang der Maulbronner Köpfe am 13. August 2026

In der diesjährigen Vortragsreihe zu den 10 Maulbronner Köpfen fand mit dem Abendspaziergang am 13. August 2026 eine direkte Begegnung mit den 10 Skulpturen und ihren Viten statt. Trotz sommerlichem Hitzehoch fanden sich um die 30 Spaziergänger zu einer heiteren und nachdenklichen Runde entlang der Kunstwerke ein. Peter Krüger verstand es dabei jeden einzelnen Kopf zum Leben zu erwecken und ihm die Verbindung zu Maulbronn und die Bedeutung für gestern und heute näher zu bringen. Jeder Ex-Maulbronner erhielt dabei auch ein für ihn typisches Symbol. Klar gehörte das Holzrad samt der darunter liegenden Playmobilfigur zu Hermann Hesse. Der Hexenbesen stand für Johannes Kepler, dessen Mutter sich viele Jahre der erbarmungslosen Anklage der Hexerei stellen musste, und der im Zeitenumbruch, hin zum heliozentrischen Weltbild, sein Leben der Mathematik und der Astronomie gewidmet hat.

Links im Bild ein Mann mit Strohhut und karierten Hemd. Er hat einen weißen Kinnbart. Er hält einen Globus in der Hand und zeigt mit seiner rechten Hand darauf. In der Mitte und rechts sind zwei Büsten zu sehen. Die Mittlere Büste ist die von Ferdinand von Hochstetter. Die Büste rechts ist von Karl Friedrich Reinhard

Peter Krüger zeigt auf einem Globus die Weltumseglung von Ferdinand
von Hochstetter mit der Fregatte „Novara“ im Jahr 1857

Uta Süße-Krause erläuterte zu Beginn den Entstehungsprozess der 10 Maulbronner Köpfe und ging auf die Schwierigkeiten bei der Standortwahl ein. Auch Dr. Hatto Zeidler, der ausführende Künstler der Köpfe, war bei dieser besonderen Begehung zugegen. Frank Händle, einer der Hauptsponsoren und Ideengeber des Projektes, stellte den Zusammenhang zum 1987 erschienenen und von Hansjörg Ziegler herausgegebenen Buch “Maulbronner Köpfe“ her. Zwei Trinkpausen sorgten dann auch für einen regen Austausch unter den Spaziergängern, die auch die eine oder andere Anekdote gerne mit nach Hause nahmen.

Zwei sitzende ältere Männer. Der Mann links hat ein weißes T-Shirt und schaut nach rechts an der Kamera vorbei. Der Mann rechts trägt eine Brille und ein gestreiftes Hemd. Er hält das Buch "Maulbronner Köpfe" in die Kamera und es scheint das er gerade darüber redet.

Dr. Hatto Zeidler als Erschaffer der Figurengruppe und Frank Händle
bei der Einführung zu den 10 Maulbronner Köpfen

Abendspaziergang entlang der Maulbronner Köpfe

Heiteres und Nachdenkliches

am 13. August 2026

Nach den Vorträgen aus dem Juni und Juli zu den Seminaristen Eduard Zeller und David Friedrich Strauß lädt der GHV nunmehr ein zum „Abendspaziergang entlang der Maulbronner Köpfe – Heiteres und Nachdenkliches“ am Donnerstag, 13. August 2026, 19.30 Uhr.

Treffpunkt vor dem Museum auf dem Schafhof!

Peter Krüger und Andreas Felchle werden die „Maulbronner auf Zeit“ jeweils kurz vorstellen.

Zehn besonders prominente Klosterschüler bzw. Seminaristen hat Dr. Hatto Zeidler vor Jahren portraitiert. Seine Büsten dieser „Maulbronner Köpfe“ stehen zwischen Kunstsammlung Heinrich und dem Heimatmuseum.

Die „Wegstrecke“ am 13. August wird also ganz sicher körperlich nicht anstrengend, vielmehr geht es um einen „Spaziergang“ durch Maulbronner, Gesellschafts- und Geistesgeschichte.

Auch die Teilnahme an diesem dritten Teil der Vortragsreihe ist natürlich kostenlos.